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Häufig gestellte Fragen

Kategorie: SPAM

Frage:
Warum erhalte ich plötzlich SPAM?

Antwort:
Wenn Sie eine E-Mail Adresse besitzen und diese auch zum Lesen und Versenden von Nachrichten benutzen, erhalten Sie eher früher als später unerwünschte Werbe-Mails. Dies lässt sich nicht verhindern. Leider auch dann nicht, wenn die betroffene Adresse nirgendwo publiziert und nur im engen Freudes- oder Bekanntenkreis zum Einsatz kommt. Irgendwann gelangt die Adresse trotz aller Vorsichtsmassnahmen in den Strudel der weltweit agierenden Spammer und "Adress-Händler". Von da an nimmt die SPAM-Flut zu und kann nicht mehr gestoppt werden.

Wie gelangt ein Spammer an meine E-Mail Adresse?

Es gibt verschiedene Wege:

  1. Sie publizieren Ihre Adresse auf einer Webseite oder füllen ein Formular aus, das auch nach Ihrer E-Mail Adresse fragt.

  2. Ihr PC ist mit Viren, Würmern oder mit Spyware verseucht. Diese Programme leiten Daten Ihres Computers weiter, Sobald sie eine Internet-Verbindung herstellen. Oder sie installieren sogenannte "Bots", die es einem Spammer ermöglichen, Ihren PC zum Versand zu missbrauchen. Trotz Antivirensoftware und Firewalls gibt es auf ca. 80% aller Windows PC Software-Schädlinge.

  3. Einer Ihrer Freunde oder ein Bekannter, der Ihre Mail Adresse gespeichert hat, leitet die Adresse versehentlich weiter oder hat selbst Spyware auf seinem PC.

  4. Sie schreiben einen Beitrag in einer Usenet Newsgroup oder in einem öffentlichen Forum. Dort wird Ihre Adresse anschliessend vom Spammer abgeholt.

  5. Weitere, in diesem Kontext jedoch weniger relevante Methoden.

Was kann ich gegen Spammer tun?
Sie können die unerwünschten Nachrichten bei einer Meldestelle wie spamcop.net registrieren. SPAM ist fast immer anonym und es ist schwierig, den Urheber ausfindig zu machen. Aus diesem Grund beschränken sich Spamhaus oder Spamcop darauf, technische Massnahmen einzuleiten, damit die Mailserver der Spammer blockert werden.

Wie kann ich SPAM filtern?
SolNet bietet einen kostenlosen SPAM Filter an, den Sie zu jeweils einem E-Mail Postfach aktivieren können. Um den SPAM Filter zu aktivieren, öffnen Sie www.solnet.ch in Ihrem Browser, klicken Sie oben rechts auf "LOGIN" und melden Sie sich mit Ihrem E-Mail Konto an. Folgen Sie anschliessend den Anweisungen auf der Seite.

Der SolNet Filter kann einen Grossteil aller SPAM filtern. Wenn Ihnen dies noch nicht genügt, können Sie auch auf Ihrem PC einen SPAM-Filter verwenden. Einige Mail-Clients wie Thunderbird haben einen solchen Filter bereits eingebaut. Bei anderen Programmen (Outlook) müssen Sie nachrüsten. Ein bekanntes Produkt, das Sie kostenlos herunterladen und einsetzen können, ist SpamPal:
http://www.spampal.de.

Soll ich dem Spammer antworten?
Auf keinen Fall! Antworten Sie nie dem Absender. Die Absenderadresse ist mit Sicherheit gefälscht und Sie verraten dem Spammer damit, dass Sie Ihren Posteingang lesen. Damit steigt der Wert Ihrer E-Mail Adresse und Sie werden noch mehr SPAM bekommen. Ebenfalls mehr SPAM erhalten Sie, wenn Sie den Hinweis zum "Austragen aus der Liste" befolgen. Ihre Adresse landet dann in speziellen "Unsubscriber" Listen, die wiederum gehandelt und für den Versand verwendet werden.

Ich bekomme trotz Filter immer noch SPAM!
Technisch ist es zurzeit leider nicht möglich, 100% aller unerwünschten Werbemails zu filtern. Eine Fehlerquote ist immer vorhanden. Auch die Spammer wissen natürlich, dass Sie einen Filter verwenden und erfinden laufend neue Tricks, um diese "Hindernisse" zu umgehen. Einen zuverlässigen Schutz wird es erst geben, wenn sich die Hersteller von Mailserver auf einen Standard zum Schutz gegen SPAM geeinigt und diesen auch umgesetzt haben.

Bis es soweit ist, bleibt nur der Weg der Filterung und das Vertrauen darauf, dass nur wenigen SPAM der Weg in das eigene Postfach gelingt.

Ist SPAM nicht verboten?
In der Schweiz ist der Versand von Spam seit dem 1. April 2007 verboten.

Interessante Links:
Internationale Anti-SPAM Organisationen:
http://www.cauce.org
http://www.spamhaus.org
Frage:
Was ist Phishing?

Antwort:
Hier ein Beispiel: Sie erhalten ein Mail, das so aussieht, als ob es von Ihrer Bank, Ihrem Internet Provider oder von einem Paketdienst stammt. Darin werden Sie aufgefordert, auf einer Webseite vertrauliche Daten anzugeben: Zum Beispiel Ihr E-Mail Passwort, die Nummer Ihrer Kreditkarte oder andere sensible Daten. Diese Informatioen landen anschliessend bei Kriminellen!

Grundsatz: Geben Sie im Internet NIEMALS vertrauliche Daten weiter. Banken, Versicherungen oder Ihr Internet Anbieter senden nie Mails, in denen sie nach diesen Informationen fragen. Dies gilt auch für Messenger Dienste wie Whatsapp: Wenn Sie unerwartet die Aufforderung erhalten, eine Webseite zu öffnen, seien Sie skeptisch.

Welche Webseiten sind sicher? Kontrollieren Sie das Zertifikat der Webseite. Klicken Sie dazu in der Adresszeile des Browsers auf das grüne-Schloss-Symbol. Darauf öffnet sich ein Dialog, in dem Sie das Zertifikat kontrollieren können. Dieses muss auf den Namen des Dienstleisters lauten, z.B. "Valiant Bank AG". Vergleichen Sie die Angaben des Zertifikats mit dem Domain Namen. Nur wenn diese zusammenpassen, ist die Seite vertrauenswürdig.

«Hoppla, jetzt ist es mir trotzdem passiert!»
Ändern Sie sofort das Passwort, das Sie auf einer nicht vertrauenswürdigen Seite angegeben haben. Haben Sie Karteninformationen weitergegeben, dann rufen Sie umgehend Ihren Kartenanbieter an und lassen Sie Ihre Karte sperren.
Frage:
Wie wende ich die SolNet Spamfilter an?

Antwort:
Setzen SIe in Ihrem E-Mail Programm einen Filter:

Typ des Filters: Mail Header
Header Zeile: X-Spam-Flag:
Wert: YES
Ordner: (SPAM Ordner)
Frage:
Ich habe eine Phishing Seite gefunden. Wo kann ich diese melden, damit sie blockiert wird?

Antwort:
Google bietet einen Dienst zum Melden von Seiten dieser Art:

Google: Report Phishing Site

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